Montag, 8. September 2014

Erkundungstour

Hallo meine Lieben,

Nach mehr als einer Woche in Montpellier wollte ich mich mal wieder bei euch melden ;)
Seit Samstag arbeiten Alice und ich nämlich und haben gleich mit einem Camp der groupe jeune in den Cévennes, einem  nah gelegenen Gebirge angefangen.
Aber erstmal zur letzten Woche: wir hatten noch frei und haben das genutzt, um Montpellier zu erkunden, unsere Umgebung kennen zu lernen und an den Strand zu gehen. 
Vor der Eglise Réformée de Montpellier

Ein Käffchen im "Le Bookshop"

Eine von Montpelliers kleinen Gassen, unser Liebling bis jetzt

Außerdem haben wir unsere verantwortliche Pfarrerin Christine kennen gelernt und sie sofort lieb gewonnen. Sie kümmert sich hier um uns und hat uns gleich ihre Hilfe bei der Arbeit, beim Dolmetschen oder jeglichen anderen Problemen angeboten. Am Donnerstag waren wir mit ihr auch in der Stadt unterwegs: haben die Tramkarten für ein Jahr organisiert und ein französisches Konto für mich eröffnet! Ohne sie hätten wir das nie geschafft und sind sehr erleichtert, dass sie sich Zeit für uns genommen hat. 
Da habe ich auch gleich eine Besonderheit festgestellt: auf meine Bankkarte konnte ich ein Foto oder Motiv drucken und habe gleich ein Foto von Alice und mir drauf gemacht, ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis:D
Was uns nach dieser ersten Woche außerdem aufgefallen ist, dass die Lebensmittelpreise hier sehr hoch sind. Die einzige Außnahme ist der arabische Markt bei uns um die Ecke bei dem wir Obst und Gemüse kaufen!;)
Sonst ist Montpellier vielen europäischen Städten sehr ähnlich und es gibt viele ähnliche Läden und Produkte.
Jetzt aber zu unserer Arbeit: Von Samstag auf Sonntag waren Alice und ich mit der groupe jeune in der Cévennes und auf dem L'Assemblée du Désert, einem evangelischen Gottesdienst unter freiem Himmel mit um die 5000 Teilnehmern. Es war unglaublich beeindruckend und auch wenn ich die Predigt nicht zu 100% verstanden haben, fand ich die Atmosphäre und den Aufbau des Gottesdienstes sehr schön. 


Was außerdem für Aufregung gesorgt hat, war der Besuch des französischen Innenministers, mit dem unsere Gruppe auch gleich ein Bild gemacht hat;)
Den Rest der Zeit haben wir mit der Gruppe Spiele gespielt, waren schwimmen, haben gegessen und gesungen und den ganzen Sonntag über Kaffee und Getränke an die Gottesdienstbesucher verkauft.
Das Wochenende war ein guter Start um die Arbeit mit der Jugendgruppe und die Camps der Gemeinde kennen zu lernen. Es hat sich aber schon unser erstes großes Problem gezeigt, mit dem wir vorher aber auch schon gerechnet haben: die französische Sprache. Dadurch, dass wir nur sehr wenig französisch sprechen, haben wir oft Probleme Vorgängen in der Gruppe und Konversationen zu folgen und ich hatte auch das Gefühl, dass viele Jugendliche Berührungsängste mit uns hatten, als sie gemertkt haben, dass wir sie kaum verstehen. Einige haben sich uns aber auch schon angenommen und angefangen uns Wörter und Ausdrücke beizubringen;)
Wir sind trotzdem aber zuversichtlich, dass wir mit ein bisschen Sprachpraxis und einem Kurs, den wir gerade zu organisieren versuchen, dieses Problem schnell lösen können!

Als wir Sonntagabend in Montpellier ankamen waren wir total kaputt von dem Wochenende mit wenig Schlaf und viel Hitze. Als wir zurück in die Wohnung kamen, wurden wir schon von unserer neuen Mitbewohnerin Lauriane, einer französischen Studentin empfange. Sie ist total nett und ihr macht es nichts aus,dass wir für einen Satz länger brauchen und wir merken jetzt schon, dass die Gespräche mit ihr uns wirklich helfen und wir viel lernen;)


So, aber das war es jetzt mal von mir. Ich melde mich bald wieder!
<3
Jana 

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